Und hier möchte ich ein Buchvorstellen, dass mir in letzter Zeit besonders gut gefallen / beeindruckt hat …..

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Heute ein „Comic“, von Marjane Satrapi, das extrem gut ist.

persepol

Ohne Integrität gegenüber sich selbst gibt es keine gesellschaftliche Integration! Sagt sich Marjane in Wien, wo sie von ihren Eltern am Ende des ersten Bandes hingeschickt wurde, um dem iranisch-irakischen Krieg zu entkommen. Doch nach vier Jahren Zerrissenheit zwischen Heimweh und europäischer Jugendkultur kehrt sie nach Teheran zurück, nachdem sie die letzten drei Monate in Wien als Obdachlose verbracht hatte. Doch im Iran gilt sie nun als dekadent und wird mit den täglichen Widerwärtigkeiten des islamischen Regimes konfrontiert. So beschliesst sie, nachdem sie Kunst studiert hatte und verheiratet gewesen war, Mann und Land zu verlassen, und zieht 1994 wieder nach Europa. Sie ist nirgendwo mehr zuhause… Vor allem ist Marjane Satrapi, die nie Comiczeichnerin werden wollte, eine aussergewöhnliche Comiczeichnerin. Die Souveränität, mit der sie die Sprache des Mediums spricht, sucht gerade auch unter den ‚professionellen‘ Vertretern des Fachs ihresgleichen – und das, obwohl sie keine stilistisch prägnante oder anderweitig herausragende Grafikerin ist.“ Jens Balzer, Berliner Zeitung „Marjane Satrapi ist die erste orientalische Comic-Zeichnerin überhaupt, die internationale Erfolge verzeichnen kann.“ Andreas Platthaus, Frankfurter Allgemeine Zeitung „Sie zeichne, sagt Marjane Satrapi, die heute in Paris lebt, ihre Familiengeschichte nicht für iranische Leser, sondern für jene westliche Welt, die gewissermassen vor lauter Kopftüchern die Vielfalt der realen Gesichter des Iran nicht sehe.“

Ijoma Mangold, Süddeutsche Zeitung

Dies ist schon der zweite Band des Comics, das ich für mehr als gelungen halte ….

 

Über Marjane Satrapi …..