Theoretische Linguistik der arabischen Sprache

Wenn wir die Elemente der arabischen Sprache näher betrachten wollen möchte ich erstmal den theoretische Rahmen setzten und auf die verwendeten Begrifflichkeiten näher eingehen

1. Von was wir hier sprechen
1.1 Definition und Erkältung der verwendeten linguistischen Begriffe
1.2 Weiterführende Links und Literatur
1.2.1 Links zum Thema
1.2.2 Literatur zum Thema
2 Grammatik
2.1 Phonologie und Phonetik der arabischen Sprache
Weiterführende Links und Literatur zur Phonologie und Phonetik der arabischen Sprache
2.2 Morphologie der arabischen Sprache
Weiterführende Links und Literatur zur Morphologie der arabischen Sprache
2.3 Syntax der arabischen Sprache
Weiterführende Links und Literatur zur Syntax der arabischen Sprache
3. Lexikologie der arabischen Sprache
Weiterführende Links und Literatur zur Lexikologie der arabischen Sprache
4. Semantik der arabischen Sprache
Weiterführende Links und Literatur zur Semantik der arabischen Sprache

 

1. Von was wir hier sprechen
1.1 Definition und Erkältung der verwendeten linguistischen Begriffe

Es gibt einige Möglichkeiten der linguistischen Untersuchung / Darstellung einer Sprache. Ich habe folgende Systematik der folgenden Teilgebiete gewählt; wobei die sogenannte „Pragmatik“ (Gebrauch von Sprache – den Gebrauch der Sprache kann jeder Lernende selbst ausprobieren) an dieser Stell nicht weiter verfolgt wird, obwohl die Pragmatik als Bestandteil der (theoretischen) Linguistik angesehen wird. Zu Linguistik im allgemein siehe auch auf dieser Site: http://www.chj.de/linguistik-allgemein/

Grammatik
Unter Grammatik wollen wir an dieser Stelle den Bau / Aufbau, Forum und Funktion einer Sprache verstehen. In der Sprachwissenschaft umfasst dieser Begriff alle Bereiche, in denen die Gliederung sprachlicher Einheiten untersucht wird, also die Formenlehre von Wörtern (d. h. die Morphologie), den Bau von Sätzen (Syntax), die Lautlehre (Phonologie) sowie die Bedeutungslehre (Semantik), aber auch die Lexikologie, die Lehre vom Bestand bzw. dem System der Wörter und ihren Bedeutungen
Phonologie und Phonetik: Im weitesten Sinne ist Phonetik die wissenschaftliche Erforschung des gesamten lautbildenden Potentials des Menschen, unabhängig davon, ob die Laute, die gebildet werden können, in einer bestimmten Sprache auch als Elemente des Lautsystems fungieren oder nicht. In einem engeren Sinne ist Phonetik die Wissenschaft aller Aspekte der Lautsubstanz von Sprache und von Einzelsprachen und damit eine Teildisziplin der Linguistik.Während die Phonetik Laute als physiologisch-akustisches Ereignis untersucht, ist Phonologie die wissenschaftliche Untersuchung der sprachlichen Verwendung von Lauten, d.h. sie untersucht, in welcher Weise das universelle menschliche Lautbildungspotential in einzelnen Sprachen ausgeschöpft wird. Der Gegenstand der Phonetik ist die Lautsubstanz, der Gegenstand der Phonologie die phonologische Form. Quelle: http://www.fb10.uni-bremen.de/khwagner/phonetik/default.aspx
Morphologie:
In der Morphologie, in der die Zusammensetzung von Wörtern analysiert wird. Eine wichtige Rolle spielt dabei das Morphem, das als die kleinste bedeutungstragende Einheit gilt. Einige Wörter – wie zum Beispiel Katzr, unter oder blau – sind solche Morpheme, da man sie nicht mehr in kleinere bedeutungstragende Einheiten zerlegen kann. Andere Wörter, wie Katzen+Minze oder mesch+lich kann man hingegen nochmal in einzelne bedeutungstragende Elemente, also Morpheme, unterteilen. Quelle: https://www.osa.fu-berlin.de/germanistik/beispielaufgaben/morphologie/index.html
Syntax: Die Syntax, (Satzlehre) definiert, wie in einer Sprache Buchstaben und Zeichen zu Worten sowie Wörter zu Wortgruppen (Phrasen) und schließlich zu einem ganzen Satz zusammengesetzt werden.

Lexikologie
Die Lexikologie ist die sprachwissenschaftliche Disziplin, die den Wortschatz einer Sprache – hier speziell der deutschen Sprache – und seine Entwicklung betrachtet. Quelle: Ingrid Kühn: Lexikologie. Eine Einführung. Niemeyer, Tübingen 1994, Seite 1

Semantik
Eine Definition der Semantik lautet: Sie ist die Bedeutung sprachlicher Zeichen. Semantische Modelle zeigen die Bedeutung von Ausdrücken. Die menschliche Sprachkompetenz kann dabei entscheiden, ob ein Ausdruck semantisch akzeptabel ist. https://www.seo-analyse.com/seo-lexikon/s/semantik/Quelle So ist der Satz Das Buch lötet das Veilchen ins Gebirge syntaktisch korrekt, aber semantisch ergibt es keinen Sinn.

1.2 Weiterführende Links und Literatur
1.2.1 Links zum Thema

Technische Universität Braunschweig – Was ist Linguistik?
https://www.tu-braunschweig.de/anglistik/seminar/linguistik/linguistics

Die Struktur der Sprache
https://homepage.univie.ac.at/michael.trimmel/kogpsych_ws2001-2002/demmelbauer.pdf

Allgemeine Linguistik – Wikipedia
https://de.wikipedia.org/wiki/Allgemeine_Linguistik

Uni Bremen – Einführung in die Sprachwissenschaft
http://www.fb10.uni-bremen.de/khwagner/grundkurs1/kapitel1.aspx

1.2.2 Literatur zum Thema
Ich habe hier an dieser Stell auf die Nennung einzelner Bücher verzichtet, sondern weise hier auf die zahlreichen Literaturlisten und Literaturhinweise Linguistischen Fakultäten einzelner Universitäten bzw. Institutionen hin.

TU Dresden: https://tu-dresden.de/gsw/slk/germanistik/al/studium/pruefungen/literaturliste

Ruhruni Bochum: https://homepage.ruhr-uni-bochum.de/kerstin.kucharczik/basisliteratur.pdf

Uni Münster: https://www.uni-muenster.de/imperia/md/content/germanistik/lehrende/guenthner_s/literaturliste.pdf

Leibnitzinstitut für Deutsche Sprache: https://www1.ids-mannheim.de/service/quellen/biblio.html

Wiktionary:Literaturliste/Linguistik: https://de.wiktionary.org/wiki/Wiktionary:Literaturliste/Linguistik

Uni Oldenburg: https://uol.de/germanistik/sprachwissenschaft/literaturlisten-pflichtlektuere

Uni Bremen: http://www.fb10.uni-bremen.de/khwagner/grundkurs1/literatur.aspx

2. Grammatik
Wie unter 1.1 schon definiert Grammatik wollen wir unter Grammatik den Bau / Aufbau, Forum und Funktion einer Sprache verstehen. Hier soll nocht das komplette Regelwek der arabischen Grammatik aufgerollt werden, sondern Grundsätzliche Schwepunkt näher betrachtet werden. Eine Auflistung und nähere Betrachtung / Besprechung einzelner Grammatikwerke / Gammatikbücher sind unter http://www.chj.de/arab-buchlehr/ zu finden.

2.1 Phonologie und Phonetik

Die Nachfolgenden Ausführungen befassten sich hauptsächlich mit Modern Standard Arabic (MSA), der Standardvariante, die von gebildeten Sprechern im gesamten arabischsprachigen Raum geteilt wird. MSA wird schriftlich in formellen Printmedien und mündlich in Nachrichtensendungen, Reden und formellen Erklärungen zahlreicher Art verwendet.

Modernes Standardarabisch hat 28 Konsonantenphoneme und 6 Vokalphoneme oder 8 Vokale in den meisten modernen Dialekten.

Das Arabische kennt nur drei Vokale, die jeweils kurz gesprochen werden: a, i und u. Ergibt 6 Vokalphonene.

Das kurze A wird mit einem Apostroph über dem jeweiligen Konsonanten geschrieben, genannt „Fatha, لَ  (hier: der Konsonant L mit einem kurzen a, gesprochen „La“).

Das kurze I wird mit einem Apostroph unter dem jeweiligen Konsonanten geschrieben, genannt Kasra, لِ  (hier: der Konsonant L mit einem kurzen i, gesprochen „Li“).

Das kurze U wird mit einer kleinen 9 über dem jeweiligen Konsonanten geschrieben, genannt Damma, لُ  (hier: der Konsonant L mit einem kurzen u, gesprochen „Lu“).

Am Ende eines Wortes dienen die Vokale zur Konjugation bzw. zur Deklination der jeweiligen Wörter. Werden sie doppelt geschrieben, also   لً oder لٍ  oder لُُ, dann spricht man ein „n“ dazu, also „lan“, „lin“ oder „lun“.

Neben den Zeichen o.g. Zeichen zur  Vokalisierung gibt es zudem Zeichen zum Anzeigen von Vokallosigkeit, zur Verstärkung von Konsonanten oder zum Erläutern bestimmter Laute.

Das sogenannte Sukun – ist ein optionales Schriftzeichen der arabischen Schrift, das zur Vokalisierung von Texten verwendet wird. Es wird verwendet, wenn die Vokallosigkeit eines Konsonanten gekennzeichnet werden soll. Das Sukun wird als kleiner Kreis geschrieben und wie die meisten anderen Hilfszeichen über den zu vokalisierenden Konsonanten gesetzt.

Ein weiteres optionales Schriftzeichen ist das sogenannte Schadda ist ein. Sie ist die einzige Möglichkeit, die Konsonantenverdoppelung anzuzeigen, denn der Buchstabe wird in der arabischen Schrift nicht doppelt geschrieben.

Auch als optionales Schriftzeichen genannt werden soll das sogenannte Wasla. Durch das Zeichen “Wasla” werden zwei unmittelbar nebeneinanderstehenden Wörter miteinander verbunden. Dieses Zeichen befindet sich immer auf einem Alif – klassisch ist es auf dem Alif des Artikels “Al” zu finden, wodurch das Alif beim Lesen nicht ausgesprochen wird. So ist ein flüssiges Lesen von Texten möglich.

Das Hamza nimmt eine Sonderstellung ein, denn es wird als Eigenständiger Buchstabe geführt;kann aber nicht ohne einen Träger und steht für eienn Stimmabsatz (Postament, Knacklauf ( Glottisöffnung) –> z.B. Postamt

Least not last soll das Maddah genannt werden, dass einen sogenannten glottalen Stop (=Knacklaut) gefolgt einem langen „a“ anzeigt und nur über dem Buchstaben „Alif“ verwendet wird.

Das letzte optionale Schriftzeichen ist perpendikuläres Alif (Dolch-Alif) und steht für für ein langes ā ,das nicht durch ein normales Alif im Konsonantenschriftzug markiert ist.

Hier nochmal zu Übersicht:

Fatha
Kasra
Damma
Fathtan
Karatan
Dammatan
Sokun
Schadda
Hamza
Wasla
Madda
perpendikuläres Alif

Diese Zeichen zur Lautunterstützung werden im normalen Gebrauch wie Tageszeitungen und Bücher nicht verwendet. Sie finden Verwendung in religiöser Literatur (Hocharabisch) und in Kinderbüchern zum erlernen der Sprache, sowie bei der Darstellung von Schwierigen Fremdwörtern.

Was für uns auch eine Schwierigkeit der arabischen Sprache ist, sind die sogenannten empathischen Konsonanten, die in der deutschen Sprache keine Entsprechung haben.

Die als emphatisch bezeichneten Konsonanten unterscheiden sich von ihren nicht-emphatischen Entsprechungen dadurch, dass sie mit mehr Emphase (d. h. einem höheren Luftausstoß) und leicht gepresst ausgesprochen werden. Hierzu presst man die Hinter- und Vorderzunge, die bei den nicht-emphatischen Lauten außer der Zungenspitze abgesenkt ist, an den Gaumen. Dadurch färbt sich der dem Konsonanten folgende Vokal dunkel. Das a, normalerweise offen, fast wie [ä] ausgesprochen, klingt nach einem emphatischen Konsonanten wie dunkles, an ein offenes o erinnerndes a, i verändert sich in Richtung eines offenen e, und u klingt nahezu wie o.

Die arabische Sprachwissenschaft kennt drei Eigenschaften, die mit dem Konzept der emphatischen Konsonanten in Zusammenhang stehen.

1.) Vier Konsonanten im modernen Arabisch gelten als مطبقة / muṭbaqa / ‚bedeckt‘ (die Zunge bedeckt Teile des Palatums):

  • ص, das emphatische Gegenstück zu س
  • ض, das emphatische Gegenstück zu د
  • ط, das emphatische Gegenstück zu ت
  • ظ, das (ursprünglich) emphatische Gegenstück zu .

2.) Zusätzlich zu diesen vier gelten drei weitere als مستعلية / mustaʿlīya / ‚erhöhend‘ (die Vokalfärbung betreffend):

Die unter 1.) und 2.) genannten Konsonanten gelten als stets مفخمة / mufaḫḫama / ‚velarisiert/pharyngalisiert‘.

3.) Drei weitere Laute können unter gewissen Voraussetzungen ebenfalls mufaḫḫama sein:

Weiterführende Links und Literatur zur Phonologie und Phonetik
Ein ausführliche Literaturliste zur „Arabischen Lautlehre (Phonetik und Phonologie finden sie unter“Islamwissenschaften„.

Ursula Hirschfeld / Aoussine Seddki: Arabisch
https://research.uni-leipzig.de/agintern/phonetik/Downloads/Arabisch.pdf

Stiftung Marcator: Sprachbeschreibung Arabisch
https://www.uni-due.de/imperia/md/content/prodaz/sprachbeschreibung_arabisch.pdf

Arabische Phonologie – Arabic phonology
https://de.qaz.wiki/wiki/Arabic_phonology

Punkt 2.1.1 Site von Professor C. Lehmann
https://www.christianlehmann.eu/ling/sprachen/spr_welt/arab_index.html

2.2 Morphologie

Wie schon weiter oben angesprochen ist die Morphologie der Teilbereich der Grammatik, in der die Zusammensetzung von Wörtern analysiert wird. Eine wichtige Rolle spielt dabei das Morphem, das als die kleinste bedeutungstragende Einheit gilt. Das Arabische ist eine Kosnonatenorientierte Sprache. Es werden die drei Langvokale gesprochen, jedoch die Kurzvokale werden nicht gesprochen und in der Regel auch nicht geschrieben (siehe oben). Arabische Wörterbücher sind häufig so angelegt, dass die einzelnen Wörter nach ihren Wurzeln, also quasi ihren „Wortfamilien“, geordnet sind. Daher ist es beim Erlernen des Arabischen wichtig, die Wurzelkonsonanten / Radikale eines Wortes identifizieren zu können. Der überwiegende Teil der Wörter hat drei Wurzelkonsonanten, einige auch vier. Durch das hinzufügen von Präfixen (Vorsilben) und Suffixen (Nachsilben) und Variation der Kurzvokale leiten sich  Verbalsubstantive, Adjektive, Adverbien und Partizipien ab.

Durch diese Ableitungen in der Wurzel enstehen die sogenannte Verstämme des Arabischen, die nach bestimmtn Mustern gebildet werden. und für die verben allgemeine Gültigkeit haben. Viele Verben existieren in mehreren von insgesamt 15, durch Umbildung der Wurzel abgeleiteten Stämmen, die jeweils bestimmte Bedeutungsaspekte haben können. Von diesen 15 Stämmen werden in der heutigen arabischen Schriftsprache allerdings nur neun regelmäßig verwendet, die Stämme IX und XI–XV kommen nur seltenst vor. Jeder Stamm besitzt bestimmte Eigenschaften, z. B. ein Präfix, Verlängerung, Änderung oder Wegfall eines Vokals oder auch Verdopplung (Gemination) des mittleren Radikals (d. h. Wurzelkonsonanten). Die Art und Reihenfolge dieser Konsonanten,  ändern sich hingegen innerhalb einer Wortfamilie fast nie. Die meisten Verbformen lassen sich schematisch ableiten. Der Grundstamm enthält die Wurzelkonsonanten (= Radikale), die davon abgeleiteten Stämme (II-X) enthalten.

Anhand des theoretischen Musterverbs فَعَلَ möchte ich nachfolgend die 10 gebräuchlichen Verstäme im Perfekt darstellen:

فَعَلَ I. Stamm (Grundstamm): faʿala
فَعَّلَ II. Stamm: Verdoppelung von Radikal2 faʿʿala
فَاعَلَ III. Stamm: Dehnung des Vokals bei Radikal1 fāʿala
أَفْعَلَ IV. Stamm: Radikal1 vokallos, festes Hamza ʾafʿala
تَفَعَّلَ V. Stamm: gleiche Struktur wie Stamm II, Zusatz von ta (تَ) tafaʿʿala
تَفَاعَلَ VI. Stamm: gleiche Struktur wie Stamm III, Zusatz von ta (تَ) tafāʿala
اِنْفَعَلَ VII. Stamm: Zusatz von n (تْ) ʾinfaʿla
اِنْفَعَلَ VIII. Stamm: Radikal1 vokallos, ta (تَ) zwischen Radikal1 und Radikal2 ʾiftaʿla
IX. Stamm: sehr selten, kommt nur in Verbindung mit Farben und nur in der 3. Person Singular m/f vor.  
اِسْتَفْعَلَ X. Stamm: Radikal1 vokallos, Zusatz von sta (اسْتَ) ʾitafʿala

Aus dem System der Raikale / Wurzeln können ganze „Baüme“ entwickelt werden. Die möchte ich anhand des der Radikale (wissen) aufzrigen. Die nachstehende Grafik wurde von ©2021 Qatar Foundation International, LLC übernommen: https://www.qfi.org/

Weiterführende Links und Literatur zur Morphologie

Janert C. E. Watson
The Phonology and Morphology of Arabic
2002 Oxford University Press

Marat Yavrumyan
Das System der Verbalstämme in der arabischen linguistischen Tradition
Elemente der morphologischen und semantischen Analyse
Dissertation im Fach Arabistik an der Universität Bayreuth, 4. Juli 2006

An Overview of Verb Morphology in Arabic
Conference: International Colloquium in Traductology and NLP
At: Es-Senia University Oran (Algeria) ; April 2007

Arabic word structure: an overwiew
https://sites.middlebury.edu/arabiclinguistics/files/2012/03/arabic_word_structure_ryding_3.pdf

Open-source Resources and Standards for Arabic
Word Structure Analysis: Fine Grained Morphological Analysis of Arabic Text Corpora
https://core.ac.uk/download/pdf/1146154.pdf

Morphological Analysis and Generation of Arabic Nouns:
A Morphemic Functional Approach
http://www.lrec-conf.org/proceedings/lrec2010/pdf/442_Paper.pdf

Functional Arabic Morphology – Formal System and Implementation
http://elixir-fm.sourceforge.net/elixir-thesis.pdf

Arabic Morphology made simple
https://www.learnarabiconline.com/arabic-morphology-introduction/

Sprachbeschreibung Modernes Standard-Arabisch
https://www.uni-due.de/imperia/md/content/prodaz/sprachbeschreibung_arabisch.pdf

Introduction to Morphology
https://www.madinaharabic.com/arabic-language-course/lessons/L090_001.html

2.3 Syntax

Zur Syntax, also der Lehre des Satzes, der Satzbildung möchte ich nur wenig sagen, den das ist ein riesiges Gebiet, das durch die unter den „Weiterführenden Links und Literatur zur Syntax“ intensivst besprochen wird. Das Werk von Hermann Reckendorf, das trotz seines Altes immer noch aktuell ist, kann als Download unter dem unten aufgeführte Link bezogen werden. Nur soviel soll gesagt werden, dass der arabische Satzbau sich anders darstellt wie der Deutsche. Auf das einfachste reduziert unterscheidet man zwischen Verbal- und Nominalsätzen.

Verbalsätze beginnen (der Name ist Programm) mit eine Verb. Der Verbalsatz enthält (Nomen est Omen) ein Verb: Die grundsätzliche Struktur ist  VERB + SUBJEKT + OBJEKT oder Ergänzung.

Der Nominalsatz mit einem Nomen gebildet. . Der Nominalsatz enthält kein Verb und besteht aus zwei Komponenten – SUBJEKT + PRÄDIKAT.

Weiterführende Links und Literatur zur Syntax

Syntax der Arabischen Schriftsprache der Gegenwart – Teil 1, Band 1: Das Nomen und sein Umfeld
Herausgegeben von H. El-Ayoubi, W. Fischer und M. Langer. Teil 1, Band 1: Von Wolfdietrich Fischer unter Mitarbeit von Dieter Blohm und Zafer Youssef

Syntax der Arabischen Schriftsprache der Gegenwart – Teil 1, Band 2: Die konnektiven Wortarten des Nomens: Pronomina, Adverbie, Präpositionen
Herausgegeben von H. El-Ayoubi, W. Fischer und M. Langer. Teil 1, Band 2 : Von Wolfdietrich Fischer unter Mitarbeit von Dieter Blohm und Zafer Youssef

Syntax der Arabischen Schriftsprache der Gegenwart – Band 2: Die Verbalgruppe
Herausgegeben von H. El-Ayoubi, W. Fischer und M. Langer.  Band 2 : Von Wolfdietrich Fischer unter Mitarbeit von Dieter Blohm und Zafer Youssef

Arabische Syntax / von Hermann Reckendorf; Erschienen Heidelberg : Winter, 1921
https://bibliothekarabischerlehrbuecher.wordpress.com/2020/04/24/pdf-arabische-syntax-von-hermann-reckendorf/

 

3. Lexikologie der arabischen Sprache

Die Lexikologie ist die sprachwissenschaftliche Disziplin, die den Wortschatz einer Sprache betrachtet. In der Arabistik sidnd es zwei grundlegende Werke:

Hans Wehr (Autor), Lorenz Kropfitsch (Autor)
Arabisches Wörterbuch für die Schriftsprache der Gegenwart
Verlag: Harrassowitz6. Aufl.,Erscheinungstermin: Dezember 2020
Götz Schregle
Deutsch Arabisches Wörterbuch
Verlag: Harrassowitz1974.
Ausserdem:
Nabil Osman, Abbas Amin
Deutsch Arabisches Wörterbuch

1. , Aufl., Harrassowitz Verlag, 1.Oktober 2015
Günther Krahl
Wörterbuch Deutsch – Arabisch
Langenscheidt Verlag Enzykopädie – Leipzig, Berlin, München
8. Auflage,  copyright: 1964, 1993
Eberhard Leicher,
Wörterbuch der arabischen Wirtschafts- und Rechtssprache, deutsch-arabisch,
Verlag Nomos, Baden-Baden 1991

Weiterführende Links und Literatur zur Lexikologie der arabischen Sprache

BOHAS‘ lexikologische Theorie zum Arabischen
Rainer Voigt -Zeitschrift für Arabische LinguistikNo. 65 (2017), pp. 38-55 (18 pages)
Published By: Harrassowitz Verlag

Arabische Sprache im Kontext

Festschrift zu Ehren von Eckehard Schulz.
Herausgegeben von Kristina Stock, Beate Backe, Thoralf Hanstein
Lang, Peter GmbH, 1. Juni 2018
Werbesprache im Deutschen und Arabischen und die kulturelle
Problematik ihrer Übersetzung. Eine linguistisch- interkulturelle kontrastive Studie

Mahmoud Ali Mohammed Abdallah, Düsseldorf, 2012

 

4. Semantik der arabischen Sprache

Die Semantik, das Studium der Bedeutung, ist eine ebenso facettenreiche Disziplin wie ihr Gegenstand selbst. Die zeitgenössische theoretische linguistische Semantik befasst sich hauptsächlich mit dem relativ engen, aber konsequenten Ziel, die Regelmäßigkeiten in der Beziehung zwischen Form und Bedeutung in menschlichen Sprachen zu identifizieren. Die Tatsache, dass es Sprechern einer Sprache möglich ist, noch nie zuvor gehörte Sätze zu verstehen, bedeutet, dass das Verstehen prozedural ist: Sprecher analysieren einen unbekannten Satz in seine vertrauten Bestandteile und leiten dann die Bedeutung des Ganzen unter Bezugnahme auf die Art und Weise ab, in der Diese Teile werden kombiniert. Sie tun dies aufgrund von Regeln, die das syntaktische Nebeneinander der Teile mit der Art und Weise verbinden, wie ihre Bedeutungen in das Ganze integriert sind. Diese Regeln und die Bedeutung der Begriffe, die sie kombinieren, sind Gegenstand der zeitgenössischen sprachlichen Semantik.

Wenn wir „Aussage“,  „Bedeutung“, „Sinn“ oder „Sinngehalt“ als Synonym von Semantik verwenden kommen wir an dieser Stelle zu einem Punkt, an der die Sematik einer Sprache, in unserem Falle das Arabische, nur durch dessen Erlernng erfasst werden kann.

Nur hier ein keines Beispiel aus der deutschen Sprach wie Bedeutung oder Sinn verfälscht verstanden werden kann.

Paul sagt nach der Revolution: Endlich sind die Leibeigenen frei !!!!!
Jutta ruft: Super!! Ich nehem dann ein Duzend.

.Weiterführende Links und Literatur zur Semantik der arabischen Sprache

Perspectives on Arabic Semantics
International Journal of Humanities and Social Science Volume 7 • Number 7 • July 2017
http://ijhssnet.com/journals/Vol_7_No_7_July_2017/9.pdf

THE SYNTAX AND SEMANTICS OF ARABIC SPATIAL PS*
SAMEERAH SAEED (Newcastle University)
Newcastle and Northumbria Working Papers in Linguistics 20, 2014
https://ling.auf.net/lingbuzz/002223/current.pdf?_s=J99BiAQhiFYnzHJj

A Compact Arabic Lexical Sematics Language Resource Based on the Theory of Semantic Fields
International Conference on Natural Language Processing
GoTAL 2008Advances in Natural Language Processing pp 65-76|

The (Un)Translatability of Qur’anic Idiomatic Phrasal Verbs: A Contrastive Linguistic Study
Ali Yunis Aldahesh
(Routledge Advances in Translation and Interpreting Studies) (English Edition) 1. Auflage

Semantik: Eine Einführung (De Gruyter Studium) (Deutsch) Taschenbuch – 27. Mai 2015
Sebastian Löbner
De Gruyter; 2nd revised, updated and expanded edition

Semantik: Ein Arbeitsbuch (Narr Studienbücher) (Deutsch) Taschenbuch – 22. Oktober 2014
Monika Schwarz-Friesel, Jeannette Chur
Narr Francke Attempto; 6., grundlegend überarbeitete und erweiterte Edition

Semantik (LIBAC, Band 3280) (Deutsch) Taschenbuch – 16. September 2009
Dietrich Busse
UTB GmbH; 1. Edition